Die diesjährige LIPS – Lean in the Public Sector – Konferenz ging heute erfolgreich in Helsingør, Dänemark zu Ende. Die über 60 Teilnehmer kamen vornehmlich aus dem skandinavischen Raum. Neben Dänemark, Schweden und Norwegen fanden sich auch Teilnehmer aus Australien, Deutschland, USA, UK, Estland, Finnland, Spanien und Brasilien ein – ein breites Feld also. Dadurch wurde es auch möglich, einen guten Überblick über die weltweiten Aktivitäten zum Thema Lean im öffentlichen Bereich zu bekommen. Interessant war dabei sicherlich die Präsentation aus Finnland. Finnland kann seit der Einführung vor 5 – 6 Jahren bereits über 40 IPD (integrated project delivery) Projekt vorweisen und das mit sehr gutem Erfolg. (http://lips.leanconstruction.dk/images/Presentations/LIPS_Denmark_2016_final.pdf). Neben einem fruchtbaren Erfahrungsaustausch und vielen Case-Studies wurde auch rege diskutiert, warum es in manchen Fällen nicht geklappt hat. Ein Schwerpunkt der Konferenz war das kollaborative Arbeiten (alliances, IPD, collaborative groups) mit vielen Beiträgen zu diesem Thema sowie einer Übersicht zum Thema Lean & Building Information Modeling (BIM) (http://lips.leanconstruction.dk/images/Presentations/Mark_bew_presentation.pdf). Aus deutscher Sicht konnte leider wenig erfreuliches berichtet werden, da die Anstrengungen auf diesem Gebiet eher in den Anfängen stecken, auch bedingt durch die restriktive Haltung einiger Betroffenen. Interessant waren die Ausführungen zu juristischen Auswirkungen, Risiko und Risikomanagment, vorgestellt von Howard Ashcroft (USA), David Mosey (UK) und Richard Morwood (Australien), die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz berichten konnten (http://lips.leanconstruction.dk/images/Presentations/David_Mosey.pdf).

Neben den hier aufgeführten Informationen finden Sie das gesamte Konferenzprogramm sowie die Präsentation der einzelnen Vortragenden hier.

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